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\parindent0.0em
{\titlefont{\Huge Freie Software\\}}

Thesenpapier zur GFS im Fach Gemeinschaftskunde von Nicolas Bellm

\section*{Was ist Freie Software?}
Der Begriff "`Freie Software"' sagt also nichts den Preis der Software
aus, sondern über die Rechte, die durch die Lizenz der Software
garantiert werden. Diese Freiheiten sind:
\begin{quote}
  \begin{enumerate}
  \item Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck zu benutzen
    (Freiheit 0). 
  \item Die Freiheit, zu verstehen, wie das Programm funktioniert und
    wie man es für seine Ansprüche anpassen kann (Freiheit 1). Der
    Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung. 
  \item Die Freiheit, Kopien weiterzuverbreiten, so dass man seinem
    Nächsten weiterhelfen kann (Freiheit 2). 
  \item Die Freiheit, das Programm zu verbessern und die
    Verbesserungen der Öf\-fent\-lich\-keit zur Verfügung zu stellen,
    damit die ganze Gemeinschaft davon profitieren kann (Freiheit 3). 
    Der Zugang zum Quellcode ist dafür Voraussetzung. 
  \end{enumerate}
\end{quote}

\section*{Beispiele für freie Software}
Beispiele für freie Software sind GNU/Linux, Mozilla Firefox,
MediaWiki (Software hinter Wikipedia), The GIMP, KDE, GNOME,
OpenOffice.org, \LaTeX

\section*{Ursprung freier Software}
Am Anfang alle Software quelloffen und frei. Man konzentrierte sich
auf den Verkauf von Hardware, Software war nur Beiwerk. Auch beim
Marktführer IBM war alles in einem Paket. Doch dann mußte IBM auf
Druck des Justizministerium diese Bündelung aufheben und somit
entstand kommerzielle Software. So gab es während der 80er-Jahre keine
freie Software mehr, bis Richard Stallman das GNU-Projekt gründete.

\section*{GNU-Projekt}
Das Ziel des GNU-Projekts war die Erstellung eines freien
Betriebssystem das mit Unix kompatibel sein soll ("`GNU's not Unix"').
Die Vertragsbedingungen sind das Copyleft ("`Copyleft - all rights
reversed"'). Änderungen müssen der Gemeinschaft wieder verfügbar
gemacht werden. Der geplante Kernel des GNU-Projekts, war der GNU
Hurd.  Da er aber immer noch nicht fertig ist, benutzt man als Ersatz
Linux.

\section*{Freie Software heute}
Heutzutage nutzen immer mehr Menschen freie Software und viele
Menschen programmieren sogar in ihrer Freizeit freie Software, einige
auch als Angestellte bei Firmen wie SuSE oder RedHat. Viele
Verwaltungen von Städten und Gemeinden setzten auf GNU/Linux Ein
Aktuelles Beispiel dafür ist München. 

\section*{Kommerzielle Nutzung}
Freie Software schließt eine kommerzielle Nutzung nicht aus. Man kann
Geld verlangen für Support, Verkauf von zusammengestellten Paketen
(Distributionen) und für den Einbau von bestimmten Funktionen

\section*{Gefahren}
Gefahren für die freie Software ist die Geheimhaltung von
Hardwarespezifikationen und auch die Softwarepatente

\section*{Softwarepatente}
Softwarepatente sind eigentlich Software-Ideen-Patente. Beispiele für
Softwarepatente sind der Fortschrittsbalken, Karteireiter und die
wenn-Abfrage. Sie besitzen in der EU noch keine Gültigkeit. 
Patentgebühr muß an den Patentinhaber gezahlt werden, war zu einem
Berufsverbot für Entwickler freier Software (betrifft auch
mittelständische Unternehmer) führt.\\[0.5cm]

Der Inhalt dieses Dokuments steht unter der GNU-Lizenz für freie
Dokumentation\\
http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html
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